adhaadha or adhā, ind., Ved. (much the same as atha, used chiefly as an inceptive particle), now; then, therefore; moreover, so much the more; and, partly. —Adha-adha, as well as, partly-partly. —Adha-priya, as, ā, am, or adha-prī, īs, īs, i, Ved. pleased or glad then.
ádha (ádhā, 248a), Vedic adv. expressing asequence: then, so, 798; so then, 8918; adha yad, just then when, 7614; (then, i. e. besides, i. e.) and, 7718, 786. [11043: cf. átha.]
adha, adhāind. Ved. Used like atha as an inceptive particle in the sense of ‘now’, ‘then’, ‘afterwards’, ‘moreover,’ ‘and’, ‘partly’, ‘so much the more’ &c.
ádha or ádhā ind., Ved. (= átha, used chiefly as an inceptive particle), now; then, therefore; moreover, so much the more; and, partly. ádha—ádha as well as, partly partly.
adha, adhāind. Ved. Used like atha as an inceptive particle in the sense of 'now', 'then', 'afterwards', 'moreover', 'and', 'partly', 'so much the more' &c.
ádha eine in den vedischen Liedern sehr gebräuchliche Partikel, die etym. und begrifflich mit atha im nächsten Zusammenhange steht. Ueber die Dehnung des Auslautes s. ṚV. PRĀT. 7, 7. 20-22. VS. PRĀT. 3, 126.
1) da, dann: apâśyaṃ jā̀yāmamâhīyamānā̀madhā̂ me śyèno madhvā jâbhāra ṚV. 4, 18, 13. 9. ādâsyà vātò anû vāti śòciradhâ sma tè vrajânaṃ kṛ̀ṣṇamâsti 7, 3, 2. 1, 127, 6.
— a) im Nachsatz eines relativen Vordersatzes, besonders häufig in Verbindung mit sma (adha sma): ànū̀dhā yadì jījânàdadhā̂ cà nu vàvakṣâ ṚV. 10, 115, 1. adhà kratvā̂ maghavàntubhyâṃ dèvā anù viśvê adaduḥ somàpeyâm . yatsūryâsya hàritàḥ patântīḥ pùraḥ sàtīrupârā̀ etâśè kaḥ .. 5, 29, 5. adhā̀ sa vī̀rairdàśabhìrvi yū̂yā̀ yo mā̀ moghàṃ yātûdhā̀netyāhâ 7, 104, 15. yattê dhī̀tiṃ sûmàtimā̂vṛṇī̀mahe 'dhâ smā nastrìvarū̂thaḥ śìvo bhâva 6, 15, 9. 12, 5. 25, 7. 1, 15, 10. 2, 31, 2. 37, 3. 4, 6, 7. 5, 54, 6. 7, 90, 3.
— 4) am Anfange des Satzes erscheint adha sehr oft als Stütze von solchen Conjunctionen, welche für sich nicht an diese Stelle treten können; ein Verhältniss, welches sich auch auf einige andere flüchtige oder tonlose Wörter z. B. te ausdehnt: adhā̀ hi 1, 129, 11. 4, 10, 2. 7, 2. 5, 16, 4. 66, 4. 6, 2, 7. 8, 73, 6. 87, 7. 10, 6, 7. adhā̀ nu 2, 55, 6. 7, 88, 2. 10, 61, 24. adhā̂ cit 1, 180, 7. 7, 4, 8. 8, 81, 29. 10, 115, 1. 132, 3. SV. I, 1, 2, 2, 2. adhā̂ ha ṚV. 4, 2, 14. 22, 6. 7, 74, 5.
ádha, mit dehnbarem Auslaute. Aeltere Form für das gleichbedeutende átha, und im RV viel häufiger, in den ältern Hymnen fast allein geltend. Alle Abstufungen der Bedeutung, wie sie unter átha dargestellt sind, gelten auch für ádha, nur dass sie sich hier noch reicher entwickeln. Namentlich treten ausser geringfügigern Abstufungen hier noch mehrere Bedeutungen hervor, welche in der spätern (classischen) Sprache das in ihr allein geltende átha zeigt, nāmlich ádha, so, beim Anführen einer Rede, ádha, aber, dagegen, ádha — ádha vā, entweder, oder, ádha kím, warum anders. Also 1) da, damals, dann, darauf, im zeitlichen Sinne, insbesondere 2) im Nachsatze, wenn ein Satz mit den Conjunctionen yád, yadā́, yádi vorhergeht; 3) wenn ein solcher folgt; 4) auch wenn ein Relativsatz mit zeitlicher Bedeutung (yás, welcher = als er) vorhergeht oder 5) folgt, 6) der Conjunction zugeordnet, namentlich ádha yád, da, gerade da, als, 7) so auch dem Relativ yás zugeordnet, ádha yás, gerade da, als er; 8) jetzt, nun (zu präsentischen Zeiten, „da” zu vergangenen, „dann” zu zukünftigen oder wiederholten); 9) von jeher, beim Perfect. Alle diese zeitlichen Bedeutungen sind im wesentlichen dieselben, indem die Verschiedenheit nur durch die im Zusammenhange liegende zeitliche Anschauung hineintritt. An sie schliesse ich die logischen: 10) und, sodann, namentlich 11) bei Wiederholung sowol, als auch, 12) auch bei mehrfacher Anreihung, 13) ádha — ádha vā, entweder — oder, sei es — sei es, 14) aber, hingegen, andererseits, und zwar theils bei einem vollständigen Gegensatze ({851,3}), theils bei einem theilweisen, sodass nämlich ein Theil der beiden aneinandergereihten Sätze übereinstimmt, der andere den Gegensatz bildet, z. B. 554,6: bhágam ugrás ávase johavīti, bhágam ánugras ádha yāti rátnam, wo ugrás und ánugras den Gegensatz bilden, oder {313,6. 7}; dátre víśvās adhithās indra kṛṣṭī́s tuám ádha ... áme víśvās adhithās indra kṛṣṭī́s, wo der Gegensatz zwischen dátre und áme stattfindet, alles übrige gleich ist. An diese logisch anreihende fügt sich die causale Bedeutung 15) darum, deshalb, insbesondere 16) nach einem Satze mit hí: darum, so — denn (s. átha); 17) anführend: so, in der Verbindung ádha manye, so meine ich, folgendes ist meine Meinung. Die Verbindung mit u, welche bei átha besonders hervortrat, fehlt hier; dagegen erscheinen hier die Verbindungen ádha sma „besonders dann”, „besonders darum”, ádha dvitā́ „besonders jetzt”, „und besonders”, ádha tmánā „eben jetzt”, ádhā ca „und auch”, „und endlich”, ádhā cid „und auch”, „so — denn auch”, ádhā nú „auch noch”, „nun dagegen”, „nun aber auch”, „aber auch”, „darum auch”, ádhā kím „warum denn anders”, d. h. „gerade darum” ({301,14}). Die Bedeutungen dieser und anderer gehäufter Zusammensetzungen fügen wir den vorher gesonderten Abtheilungen unter.
ádhā cid 10) {701,29}. — 16) {520,8}; ádhā cid-utá, so eben auch {692,9}; ádhā cid hí sma, denn darum gerade {180,7}; ádhā cid nú (yád), und auch jetzt (wenn) {958,3}.
ádha nú, ádhā nú 10) {856,10}; auch noch {272,2}. — 14) {289,6}; {604,2}; úta — ádha nú, und auch sogar {240,2}; ádhā ca nú, dann auch gleich (Vordersatz yádi) {941,1}.
ádhā ha 11) im ersten Glied der Reihe {298,14}. — 14) {590,5}. — 15) {318,6}.