(á-dābhya) , á-dābhia, a., dem man nichts anhaben kann (dābhia, dabh), unverletzlich, untrüglich, unvertilgbar; vorzüglich Beiname der Götter, besonders auch, sofern sie als Gebieter (páti, gṛhápati), Beschützer (gopā́), Führer (puraetṛ́, netṛ́) aufgefasst werden. Eine andere Bedeutung hat es auch nicht, wo es als Beiwort des Schutzes (chardís) oder der Göttermacht (asuría) oder des Lichtes (śocís, jyótis, ketú) erscheint; namentlich widerspricht im letzten Falle der Begriff „lauter” [B. R.] dem Zusammenhange der Stellen; so wird {710,12} die Sonne (sū́rias) das starke (vibhú), unvertilgbare Licht genannt; {944,7} soll Agni mit unvertilgbarem Licht die Nachtgespenster verbrennen, und {782,3} werden die Strahlen (ketávas) des Soma unsterblich (ámṛtyavas) und unvertilgbar genannt, wo überall „lauter” unpassend erscheint. Also 1) von den Göttern, 2) vom Schutze oder der Macht der Götter, 3) vom Lichte.
-a {31,10} (Agni).
-as. von Vischnu: {22,18} (gopā́s); von Agni: {245,5} (puraetā́); {359,2}; von Savitar: {349,4}; von Soma: {787,2} (pátis dhiyás); {715,2}; {740,6}; {749,5}; {771,2}; {797,6}; {815,4} (netā́); {837,1} (yahvás ádites); (SV. {2,3},1,10,2); von Puschan {852,7}.